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MÖDLINGER STADTVERKEHRSMUSEUM A - 2340 Mödling, Tamussinostraße 3 |
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Die frühen Jahre
werden wieder lebendig.
Oder: von den
Anfängen und von Anfängern
Erinnerungen an
die Beschaffung von drei K-Triebwagen von Dr. Peter Standenat
Völlig unerwartet ist vor kurzem ein nahezu neuwertiger
BETA-Videorecorder in mein Leben getreten. Mein eigenes altehrwürdiges
Gerät hat sich schon vor Jahren in die ewigen Jagdgründe begeben, ohne
dass ich es rechtzeitig geschafft hätte, die wichtigsten ß-Kassetten
auf VHS zu kopieren. Damit schienen auch einige einschlägige Bänder,
die unsere frühen Jahre dokumentieren, verloren.
Nun sind diese Kassetten also wieder zum Leben
erwacht und ich habe schon damit begonnen, Überspielungen auf DVDs durchzuführen.
Aus rechtlichen Gründen ist es leider nicht möglich,
Ihnen Film-Ausschnitte auf der Homepage zu zeigen. Aber Gott sei Dank
gibt es ja auch Bilder aus dieser Zeit.
Nun, nahezu ein Vierteljahrhundert später, sehen
wir uns, ergraut und überhaupt mit viel weniger Frisur, dafür vielleicht
etwas beleibter, die Filme von damals an.
Kurz zur Erläuterung, wie die einschlägigen
Verhältnisse in der zweiten Hälfte der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts
waren:

Zum Zustand kann man nur sagen: nicht gerade
neuwertig!
K 2307 (KH 6377), fälschlich als 2402 numeriert,
stand motor- und weitgehend dachaufbautenlos auf einem Schulareal. Blau/weiß
lackiert mit kaum einer intakten Fensterscheibe, dafür mit zehntausenden
von Glasscherben im Inneren. Um die Gefährdung für die hoffnungsvollen
Litschauer Kinder zu komplettieren, hatte irgendein Hirni die Fußbodenklappen
im Wageninneren entfernt, sodaß die Kinder drohten, beim Spielen im
Wageninneren unter den Wagen zu stürzen.
Gesamtbefund: die Hälfte fehlt und die, die da
ist, ist vollkommen verrottet. Wenn man auch nur ein bißchen einschlägigen
Verstand hat, greift man so ein Fahrzeug nicht einmal mit der hochstromisolierten
Beißzange an, geschweige man bringt finanzielle Opfer für Transport
und gesicherte Unterstellung.
Das Innendach haben wir zwar selbst entfernt, es
wäre aber aufgrund der auf ihm lagerneden Wassermassen (!) ohnehin bald
von selbst zerfallen! Ein weiterer Text zu diesem Bild erübrigt sich
wohl
K 2311
(KH 6378). Hier lag der Fall ein wenig anders. 14 Jahre Witterung
und Generationen von Vandalen hatten zwar auch an diesem Fahrzeug unübersehbare
Spuren hinterlassen, wenigstens war es aber nahezu komplett. Der rüstige
Altbürgermeister von Hirtenberg,
Josef Wiesenberg, sah
es als seine Aufgabe an, das Fahrzeug auf dem Spielplatz regelrecht
zu betreuen. So erneuerte er immer wieder zerbrochene Glascheiben und
zur Sicherheit der Kinder demontierte Klapptüren bewahrte er sorgfältig
in einem Schuppen auf, als hätte er geahnt, daß „sein“ Wagen eines Tages
überleben würde.
Aber auch der Holzkasten dieses Wagens war in geradezu
katastrophalem Zustand. Große Teile der hölzernen Plattform-Vorbaukränze
waren damals mit dem Kaffeelöffel (!!!) zu entfernen. Näheres im Kapitel
„Restaurierung“
Das einzige, was wir schon in diesem frühen Stadium
sicher wußten war, daß wir zur Reparatur die einschlägigen technischen
Zeichnungen benötigen würden. AR Ing. Josef Dakura von den WVB hat uns
da sehr geholfen, sodaß wir bereits etliche Zeichenstöße unser eigen
nannten. Das „missing link“ aber, wie nämlich aus einer Zeichnung auch
ein reparierter Wagenteil werden sollte, das fehlt uns noch. Wir machten
uns damals darüber aber erstaunlicherweise gar keine Gedanken. Das jeweilige
Fahrzeug erschien uns als wichtig, also wurde es beschafft, der Zustand
war dabei egal.
Nun die Beschaffung funktionierte und so nannten
wir 1988 drei grauenhafte K-Wracks unser eigen. 2307 und 2311 verbrachten
wir in unsere Museumshalle, 2307 in einen Stadel ins Waldviertel.
K 2307, 2311, 2426
L1 2625
H2 2276
M 4077, 4081, 4113, 4142
k3 1604,
1613, 1622
m3 5325
SP 6010, 6014, 6045
SS 6051
KO 6131, 6132
GP 6407, 6414, 6418
gm 7064, 7066, 7069
st 7119, 7120
ko1 7504
ko3 7517
kl 7531, 7532, 7533
uda ?
L 510, 524, 569
l/l3 1711,
1758, 1896
Und ob das alles noch nicht genug gewesen wäre,
haben wir auch noch etliche Steyr 380-LKW beschafft
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